Marah Woolf entführt uns in ihrer MondLichtSaga an viele wundervolle mystische oder auch mystisch wirkende Plätze. Einer dieser Schauplätze ist das traumhafte Schottland, um genau zu sein die Isle of Skye! Sie liegt unmittelbar vor der Westküste des schottischen Festlands im Atlantik.

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Marah Woolf bedient sich vieler Legenden, Mythen und Ideen und formt sie zu einer neuen um und zwar ihrer eigenen einzigartigen Idee. Sie vernetzt und verwebt einzelne Sagen miteinander und gibt Ihnen teilweise neue Bedeutungen.

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Der Shellycoat ist ein schottischer Wassergeist, der oft unvorsichtige Wanderer in den nassen Tod zieht. Er wird als überaus hässlich beschrieben und versteckt deshalb seinen gesamten Körper unter einem Panzer aus Muscheln. Von diesem Brauch leitet sich auch der Name dieser Wesen ab (eng. shell = Muschel, coat = Mantel). Das Klappern der Muscheln verrät dem aufmerksamen Wanderer seine Anwesenheit. Auf walisisch heißen sie Gwragedd Annwn. (Quelle)

Marahs Shellycoats sind weder hässlich noch tragen sie einen Mantel aus Muscheln 😉 Aber sie leben im Wasser und sind eben diesem Mythos entsprungen.

Marah selbst sagt dazu: Ich habe mich bei der Charakterisierung „meiner Shellycoats“ von zahlreichen Artikeln inspirieren lassen, die ich dazu gefunden habe. Und es gibt viele Wasserwesen, die in den verschiedensten Legenden ihr Unwesen treiben. Vielen wird nachgesagt, dass sie junge Mädchen mit Harfenklängen verführen und in ihr nasses Reich locken. Darauf basiert auch die Angst, die Emma vor Calum hat, nachdem sie weiß, was er wirklich ist. Außerdem wird den Meermännern nachgesagt, dass sie Stürme entfesseln können, was Elin auch mehrfach unter Beweis stellt. Mein walisischer Zweig der Shellycoats, die Gwragedd Annwn, die im dritten Teil eine nicht unwesentliche Rolle spielen, existieren in den Legenden ebenfalls wirklich. Sie leben mit ihren Frauen in Palästen auf dem Grund der walisischen Seen. Sie sollen unsterblich und ein sehr altes Elbengeschlecht sein. Unsterblich wiederum sollte Calum nicht sein. Um ihm aber mehr Lebenserfahrung zu verleihen, ließ ich meine Shellycoats langsamer altern.

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Sie bedient sich der Legende um Loch Ness, von Feen, den Undinen und von König Artus und Excalibur, jedoch so geschickt, dass man diese Version oder Möglichkeit der Geschichte sofort in Betracht zieht. Man denkt sofort: Ja, warum nicht? 🙂

Wusstet ihr, dass eine Undine der Sage nach ein weiblicher, jungfräulicher Wassergeist ist und zu den so genannten halbgöttlichen Elementargeistern gehört? Auch hier hat Marah ihre Rolle einfach etwas erweitert, denn nach normalerweise sollen diese Wesen nur ihre untreuen Männer getötet haben. Aber dies ist natürlich nur eine von vielen Varianten… Bei Loch Ness wurde bis heute weder bewiesen noch widerlegt, ob sich ein Drache oder eine große Schlange, ein Seeungeheuer im See verbirgt, aber die erste bekannte Erwähnung des Seeungeheuers ist auf das Jahr 565 datiert.

Es gibt so viele Sagen und Legenden… die Geschichte um Calum & Emma gehört nun dazu und ich finde sie großartig! ❤

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