Erschienen am 25.4.2014, HC: 18,90€, Carlsen Verlag, 400 Seiten, Band 1


Inhalt:

Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um „neue Freunde“ zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…


Nachdem mir nahezu jeder gesagt hat: „das musst du lesen, es ist großartig!“, habe ich vielleicht zu viel erwartet.. ich weiß es nicht.

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Zuerst das Positive an diesem Buch: Das Cover ist meiner Meinung nach sehr stilvoll und schön gestaltet und spiegelt den Sinn, die Idee des Buches wider. Ich finde es sehr gelungen. Auch die Story an sich ist super. Sie ist neu, anders, erfrischend. Genauso wie der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout. Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in das Buch zu finden, was aber nicht schlimm war. Danach war es sehr flüssig zu lesen und die Dialoge fand ich, zumindest am Anfang, sehr gelungen.
Man sollte sich immer vor Augen halten, dass hier Teenies etwas erleben und dem entsprechend handeln sie auch. Sprunghaft und manchmal unlogisch.

Da kommen wir auch schon zu den , meiner Ansicht nach, negativen Punkten: Daemon ist ein typischer BadBoy. Er verhält sich meist wie ein Arsch, trotzdem konnte ich immer einigermaßen nachvollziehen, warum er etwas tat. Doch Katy… sie hat mich bis aufs Blut gereizt. Sie ist angeblich Buchbloggerin, doch meiner Meinung nach wird diese Information nur genutzt, um Interesse zu wecken und ein paar Zeilen im Buch zu füllen. Bzw, um Katy etwas zu tun zu geben. Ihre Art zu handeln und zu denken ist weit mehr als sprunghaft… es ist nervtötend! Ich meine KLEINER SPOILER wie oft kann man jemandem den Mittelfinger zeigen? Beim ersten Mal war es noch lustig… beim vierten Mal dachte ich mir: ernsthaft? mehr kann sie nicht? Als das Buch auch noch mit dieser Geste endete, war ich kurz davor es aus dem Fenster zu schmeißen 😀 SPOILER ENDE

Trotzdem war die Idee und die Handlung an sich super und ich werde weiterlesen. Es ist spannend, es ist erfrischend und es ist gut. Auch die Liebesgeschichte und Daemon haben mich natürlich in den Bann gezogen, doch die Gesten, Denkweisen etc. von Katy waren einfach nur unterirdisch und nervig. Grundsätzlich finde ich auch die Charakterausbildung sehr schwach, was ich sehr schade finde. Ich hoffe, dass sich das in Teil 2 bessert und werde ihn bald lesen.

Trotz meiner Kritikpunkte würde ich Obsidian weiterempfehlen. Ich würde es jedoch nicht so hypen, wie es derzeit getan wird 😉

 

Titel: 5

Cover: 5

Klappentext: 5

Schreibstil: 3,5

Handlung: 4

Charaktere: 3,5

Emotion (fesselt das Buch?): 4,5

Einstieg: 3,5

Hauptteil: 4,5

Ende: 4

 

 

 

Insgesamt gute 4,3 Bücherfüchse

(aufgerundet von 4,25)

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