„…Ayden ist einfach kein Romeo. Er ist das Gegenteil von Romeo.“

Klappentext:

Nachdem sowohl ihre Beziehung als auch ihre Karriere gescheitert sind, steht Rachel vor den Scherben ihrer Existenz. Frustriert verbringt sie ihre Tage am Chicagoer Flughafen, wo sie inmitten der Reisenden versucht, ihr Leben neu zu ordnen. Da wird sie ausgerechnet von dem umschwärmten Broadway-Star Ayden Rogers umgerannt. Dieser erweist sich jedoch als arroganter Mistkerl. Aus ihrer Wut heraus behält Rachel sein Portemonnaie, das ihr bei dem Zusammenstoß in die Hände gefallen ist, und kauft sich von seinem Geld ein One-Way-Ticket nach New York. Alle Zeichen stehen auf Neuanfang, doch in der Stadt, die niemals schläft, geht das Chaos erst richtig los. Denn der attraktive, aber unausstehliche Ayden Rogers lässt Rachel nicht mehr los, und als ausgerechnet er ihr ein „unmoralisches Angebot“ macht, um ihren Diebstahl auszumerzen, nimmt das Schicksal seinen Lauf …

Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht mal warum ich dieses e-book gekauft habe. Weder Cover, noch Klappentext sprechen mich an. Allerdings ist mir der Titel (ich habe die Werbung für das Buch zufällig in meinem Thread gehabt) nicht aus dem Kopf gegangen. Also habe ich es mir letztendlich herunter geladen.

Das Cover ist mehr versucht als wirklich geglückt. Man sieht eine Stadt, davor in transparent zwei Gesichter. Eine Frau flüstert einem Mann etwas ins Ohr. Dann seitlich, sieht man eine Frau auf einem Steg, geradeaus blickend. So beschrieben, klingt das ganz hübsch, konnte aber meiner Meinung nach nicht wirklich gut umgesetzt werden. Dann der Klappentext.

Bei „unmoralisches Angebot“… musste ich halt an ein unmoralisches Angebot denken, und eigentlich hatte ich darauf überhaupt keine Lust. (Ich stelle mir auch immer noch die Frage, warum ich es dann überhaupt begonnen habe zu lesen)

Nun ja, jetzt zum Beginn der Geschichte: Der Anfang hat starke Ähnlichkeit mit „Together forever“. Ich möchte nicht zu sehr darauf eingehen warum, denn dann würde ich zu sehr spoilern. Auf jeden Fall gefiel mir aber der Anfang von Together forever, sodass ich auch hier neugierig auf die Entwicklung gelesen habe. Rachel, die weibliche Prota ist mir schnell sympathisch. Sie lässt sich nicht vom Charme Aydens einlullen, sondern behält bis zum Schluss ihre große Klappe. Ich mag „starke“ Frauen viel lieber, als diese grauen Mäuse, die sich vom Bad Boy herumschubsen lassen. Meine Meinung zum Hauptteil und Schluss möchte ich in einem zusammenfassen: Für mich zieht sich das Buch zu sehr. Together forever war wesentlich angenehmer und flüssiger zu lesen. Ok, es ist nicht richtig, das Buch mit einem anderen zu vergleichen. Aber zum einen kam das Buch sehr sehr spät zum Punkt. Dann, was ich auch als störend empfand, war das da viele Rechtschreibfehler drin waren. Ich bin wirklich nicht pingelig, und ich gehe nicht so weit zu sagen, da fehlte jegliche Korrektur und Lektorat. Aber es waren doch für ein Buch, viele Fehler, die mir auch alle leider auffielen, und beim Lesen gestört haben. Dann am Schluss: Es passiert etwas positives, dann macht Ayden eine kleine Sache „falsch“ und zack, ist alles wieder am Anfang. Für mich verdammt anstrengend. Wie gesagt ab dem Hauptteil zieht sich das Buch einfach nur.

Das Ende ist ein klischeehaftes Happy End, dass fand ich ganz okay, solche Enden mag ich ja. ^^

Insgesamt kann ich leider nur 2 Bücherfüchse geben. Es hatte einfach viel zu viele Mängel, die ich nicht ignorieren konnte. Schade, ich habe ihr, gerade weil sie Indie ist, gerne eine Chance gegeben. :/

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